Dienstag, 21. Februar 2012

Wo hat ein Pinsel seinen "Arsch"?

Febr. 2012
Diese Woche hatten wir das Vergnügen, von Herrn Meyer, Chef der Firma "da Vinci" in Nürnberg durch sein Werk geführt zu werden, um uns über den Beruf "Pinselmacher" zu informieren.

Am interessantesten fand ich die nach wie vor manuelle Herstellung der Pinsel aus Tierhaaren. Und das sind natürlich nicht nur die guten Künstlerpinsel (die ich selbstverständlich auch benutze), sondern auch 
  •  Pinsel für Mann und Frau im Kosmetikbereich. Ich weiß z.B. jetzt auch, dass die ganz, ganz großen Kosmetikpinsel hauptsächlich als Ganzkörperpuderpinsel für die italienische Frau hergestellt wird - bestimmt auch toll als erotische Streichelmassage...
  • neue Pinsel für die Profischminke im Filmgeschäft...seit HD-Fernsehen sind die Anforderungen enorm gestiegen, um Schönheit Schönheit bleiben zu lassen...
  • Pinsel mit leitenden Fasern zum Malen auf IPads - ja, so etwas gibt es wirklich!
  • Pinsel aus Ponyhaar - extragut für Lidschatten
  • und - total schräg :) - der Quattro...bei uns denkt da jeder an das Auto. Bei da Vinci ist das eine Pinselsonderanfertigung für einen Künstler, der eine Sonne gleichmäßig in vier Farben gestalten wollte...
Bei da Vinci arbeiten Spezialisten für Spezialisten!
Selbstverständlich gibt es bei da Vinci auch eine Fertigungsanlage für Synthetikpinsel - 6 000 000 Synthetikpinsel verlassen jährlich diese Fabrik!

Wieder einen neuen Beruf kennengelernt...es gibt so viel Interessantes zu sehen...macht richtig Spaß!!!


Übrigens - Die Rückseite der Pinselhaarbüschel nennt man bei den Pinselmachern "Ärsche" :)

Viele tolle Fotos aus der Pinselfabrik wieder auf dem Blog von Manfred Ehrenlechner
www.photoworks-commercial.com/1/post/2012/02/pinselmacher.html

www.appropriation-art.com




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