September
2012
Das
hatten wir so nicht erwartet – Die Vorbereitungen für das Shooting
für den Beruf des Pinselmachers waren die aufwändigsten und
anstrengendsten, die wir bisher realisiert haben.
Aber
wenn die Idee einmal im Kopf sitzt und begeistert...
Die
Story, die uns zum Beruf des Pinselmachers eingefallen ist, habe ich
ja schon kurz angerissen.
Ein
weibliches Model spielt eine Künstlerin, die in die Rolle von
berühmten männlichen Künstlern schlüpft. Diese stellt sie dann
auf eine Art und Weise dar, in der sie ihre erotische Weiblichkeit
behält, aber durch ihre Gesten, Mimik, Kleidung und mithilfe der
Requisiten deutlich den berühmten Vorgänger zeigt.
Na,
wenn's weiter nichts ist...
Wir
haben dann also einen Raum gebaut, den wir in die unterschiedlichen
Ateliers verwandeln konnten. Aus Sperrholzplatten, so schwer wie
Blei...
GottseiDank
hatte da unser Kameraassistent Julian auch Zeit, mit anzupacken!
Hierbei
hat Manfred eine weitere Begabung gezeigt – er hat die Wände so
bemalt/bearbeitet, dass sie nach der Behandlung wirklich so aussahen,
wie wir uns die alten, abgenutzten Wände in den Malerateliers
vorgestellt hatten. Und der „alte“ Dielenboden des Raumes ist mir
auch recht gut gelungen.
Die
Requisiten waren als nächstes an der Reihe – wir haben privat
geliehen, bestellt, gekauft, selber gemacht, im Fundus der
Bavaria-Filmstudios geliehen. Auch hier haben wir viel Zeit (und
mehr...) investiert.
Schließlich
die Arbeit mit Kamera und Licht. Alle Einstellungen müssen ja vorher
ausgetestet werden. Und da ist Geduld angesagt....
Ein
tolles Model, Susanne Weisbach aus Hannover, hatten wir ja recht
schnell gefunden. Bis kurz vor Beginn des Shootings spannend war die
Suche nach einem guten Stylisten/Maskenbildner. (Obwohl ich wirklich
sehr sehr gern auf diese Art Spannung verzichtet hätte....ich war
ganz schön fertig in der noch stylistenlosen Zeit)
Doch
auch hier stand unser Projekt unter einem guten Stern. Andreas
Schwan, Make-up-Artist, auf Zwischenstopp in Ingolstadt, ist es
gelungen, aus diesem einen Model wirklich 7 komplett
unterschiedliche, genau auf den Typ zugeschnittene Charaktere zu
erarbeiten – traumhaft!
Ein Blick auf einen Teil unserer Requisiten
Die Größe der Halle war perfekt
Ein Blick von der Seite auf den Aufbau
Requisitentest
Also
auf den Punkt gebracht: Vorbereitungs-, Planungszeit für das
Shooting ca 3 Monate, davon 4 Wochen schuften in der Halle.
Eigentliches Shooting knappe 3 Tage und jetzt brauchen wir noch
einmal gut 8 Tage, um die ca 3000 Fotos zu sichten, auszusieben, zu
bearbeiten etc.
Aber
ganz ehrlich:
Auch
wenn man zwischendrin mal denkt „...ich muss doch komplett
bescheuert sein...“
Die
Arbeit mit Profis, die auch alle noch supernette Menschen sind und
die Ergebnisse, die dabei herauskommen, lassen diese Phasen ganz
schnell verblassen und ein großartiges Gefühl der Zufriedenheit
kommt auf.
We
did a really good job!!!
Mehr
vom Shooting selber im nächsten Blogeintrag...
www.photoworks-commercial.com
www.appropriation-art.com




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