April 2012
Erneuter Besuch bei
dem Sounddesigner Marcel Spisak. Wir mussten noch ein Porträt von ihm machen. Und noch
einmal hatten wir das Privileg, anhand von Filmszenen seine Arbeit
sehen/hören zu dürfen.
Und wieder war ich
fasziniert!
Es ist tatsächlich so,
dass bei Schlüsselszenen die Wirkung verändert wird, indem man Töne
in Feldern von 40 Millisekunden verschiebt.....MILLISEKUNDEN!
Und es stimmt, selbst ich
als Laie habe es bemerkt...zwar erst nach mehrmaligem Vorspielen der
Szene mit unterschiedlich gesetzten Geräuschen (mehrmehrmalig....) -
bis hin zur emotionalen Wirkung des Schauspielers kann der
Sounddesigner Einfluss nehmen auf den Film.
Eine Aussage von Marcel
Spisak ist :“Man muss versuchen, dass der Film gut wird – der
Zuschauer darf davon aber nichts konkret bemerken.“
Fotograf: Manfred Ehrenlechner
Wenn man etwas Einblick
erhält in die Filmarbeit merkt man, wie viele Leute im Hintergrund
daran arbeiten müssen und gute Arbeit leisten müssen, um einen Film
zu DEM Film zu machen!
Daher finde ich es
klasse, dass es seit einiger Zeit im Rahmen von Filmfestivals auch
Auszeichnungen für gelungene Filmtongestaltungen verliehen
werden!!!!
(Siehe
www.film-sound-design.de)

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