Mittwoch, 18. April 2012

Von wegen - Zeit ist relativ!!!

April 2012

Erneuter Besuch bei dem Sounddesigner Marcel Spisak. Wir mussten noch ein Porträt von ihm machen. Und noch einmal hatten wir das Privileg, anhand von Filmszenen seine Arbeit sehen/hören zu dürfen.

Und wieder war ich fasziniert!
Es ist tatsächlich so, dass bei Schlüsselszenen die Wirkung verändert wird, indem man Töne in Feldern von 40 Millisekunden verschiebt.....MILLISEKUNDEN!

Und es stimmt, selbst ich als Laie habe es bemerkt...zwar erst nach mehrmaligem Vorspielen der Szene mit unterschiedlich gesetzten Geräuschen (mehrmehrmalig....) - bis hin zur emotionalen Wirkung des Schauspielers kann der Sounddesigner Einfluss nehmen auf den Film.

Eine Aussage von Marcel Spisak ist :“Man muss versuchen, dass der Film gut wird – der Zuschauer darf davon aber nichts konkret bemerken.“

 Fotograf: Manfred Ehrenlechner

Wenn man etwas Einblick erhält in die Filmarbeit merkt man, wie viele Leute im Hintergrund daran arbeiten müssen und gute Arbeit leisten müssen, um einen Film zu DEM Film zu machen!

Daher finde ich es klasse, dass es seit einiger Zeit im Rahmen von Filmfestivals auch Auszeichnungen für gelungene Filmtongestaltungen verliehen werden!!!!
(Siehe www.film-sound-design.de)



  



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